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Mandrel passt nicht Druckbare Version anzeigen
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bemsc
Spaenchen

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Posted Montag, Juni 9, 2014 @ 23:14:08  

Hallo zusammen

ich habe jetzt schon mehrmals den Fall gehabt das meine Mandrelstab nach dem Einkleben der Hülse nicht mehr frei durchgeht. Gelöst habe ich das Problem immer mit einer Rundfeile.
Ich geh mal davon aus das nicht die Regel sein kann und es an meinen Fähigkeiten liegt....
Aber was mach ich falsch das mir das regelmässig passiert.

schon mal vielen Dank für eure Hinweise

Gruss Manfred


Spaenchen

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Posted Mittwoch, Juni 11, 2014 @ 06:49:24  

Hallo Manfred
Das klingt so als ob Du keinen oder einen zu kleinen Räumerschaft nimmst.
An sich ist nach dem Fräsen der Enden mit Räumerschaft alles frei.

Gruß Günther

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bemsc
Spaenchen

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Posted Mittwoch, Juni 11, 2014 @ 22:14:40  

Hallo Gunter,

Nein das mit dem zu kleinen Schaft glaube ich nicht da es nicht immer geschied..?
Ich habe eher den Eindruck als wäre " ein Knick in der Leitung" ..?
Das Mandrel geht bis auf einem gewissen Punkt durch und dann klemmt's. Von der anderen Seite das gleiche nur umgekehrt. Wenn ich dann alles mit der Rundfeile passend mache kommt dann das die Mechanik geklebt werden muss da sie sonst wieder rausfällt. Also war alles zu gross.

Kann es sein das mit dem Bohren was nicht richtig ist ..?
zu schnell - zu langsam - nicht mehr scharf genug - zu viel auf einmal - ....?

Ich bin mir fast sicher das es an mir und meiner Kenntniss liegt nur habe ich keinen Anhaltspunkt.
Und ich gehe immer davon aus das andere Anfänger die gleichen Fehler; Probleme hatten und ich das Rad nicht neu erfinden will

schon mal vielen Dank und
gruss Manfred


Spaenchen

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Posted Donnerstag, Juni 12, 2014 @ 07:01:49  

Hallo Manfred
Bohrer,kann nicht sein.Sonst hättest Du das Problem beim einkleben der Hülse.
Rundfeilen der Hülse bringt die schon genannten Probleme.
Ein leichtes schleifen des Mandrels bei der besagten Stelle dürfte Abhilfe schaffen.
Also nicht die Hülse vergrößern sondern das Mandrel schleifen.
Wenn das nicht hilft: Neues Mandrel zulegen.
Einkleben der Teile anstatt einpressen ist die denkbar schlechteste Lösung.

Gruß Günther

--------------------

ThomasWagner
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Posted Donnerstag, Juni 12, 2014 @ 13:59:19  

Hallo Manfred,

so wie Du schreibst geht ja das Mandrel nicht durch die eingeklebte Messinghülse durch. Geht das Mandrel durch die Messinghülsen wenn sie noch nicht eingeklebt sind?

Wenn ja, dann mal prüfen ob noch Kleberreste im inneren der Hülse sind, das ist meist der Fall. Da nicht mit Feilen arbeiten, sondern entweder mit den Räumerschäften die die Kleberreste mit ausräumen, oder mit einem kleinen Schraubendreher (Schlitz) vorsichtig den Kleber-Tropfen oder -Rest lösen.

Wenn es nicht am Kleber liegt könnte evtl. auch irgendwo ein Grat sein, aber das ist eher selten das deswegen der Mandrelstab nicht durchgeht.

Oder der Mandrelstab ist wirklich schon so verbogen das er nicht gerade durch die Messinghülse passt. Das liegt meist daran wenn man mit dem Reitstock zu stark gegen das Mandrel presst. Da hilft dann nur ein neuer Mandrelstab.

Einfach mal anfangen von ganz vorne die Ursache zu suchen, dann kommt man sicher darauf woran es liegt.

Bitte berichte dann hier nochmal was Du herausgefunden hast.

Solche Probleme habe ich praktisch gar nicht von Kunden (auch Anfänger im Schreibgeräteherstellen) mitgeteilt bekommen. Es muss also ein individuelles Problem sein.

Gruss,
Thomas

almhirte
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Posted Donnerstag, Juni 12, 2014 @ 22:03:42  

Hallo Manfred,
jetzt muss ich doch als Anfänger auch darauf antworten...
Mein Schwerpunkt liegt aktuell auch auf dem Bau von Schreibern, ein solches Problem hatte ich jetzt noch nie !! Ich checke die eingeklebten Röhrchen auch immer gegen Licht und konnte noch nicht feststellen, dass irgendetwas das Einführen des Mandrel behindert hat.

Ich lege den Kleber immer auf die Hülse und nicht in die Bohrung und führe die Hülse mit einem Holzsporn ein - bislang hat das immer super funktioniert.
Hast Du denn schon mal ausprobiert, ob Du eine andere Metallstange/Röhre im Durchmesser eines Mandrel durchschieben kannst - damit kannst Du zumindest ein Problem an der Mandrel ausschließen.

Ansonsten hätte ich jetzt nur noch so Fragen auf Lager, die Thomas und Günther schon gestellt haben. Gib uns doch noch eine kurze Rückmeldung.

Gruß, Meinrad

bemsc
Spaenchen

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Posted Donnerstag, Juni 12, 2014 @ 23:36:09  

Hallo zusammen,

Schon mal Danke an alle die sich mit mir Gedanken über mein Problem machen !
Am WE sollen nochmal einige gemacht werden wenn die Zeit reicht.
Ich werde dann versuchen nochmals alles akriebisch und mit mehr System durchzuchecken ...!

Weil mir all diese Ursachen auch schon eingefallen waren habe ich die schon ausgeschaltet.
Was ich noch versuchen wollte ist die Hülsen an den Enden mit einer Apfelsienenschale stopfen und dann erst bekleben und einführen wodurch die Ursache des Klebers definitif ausgeschaltet wäre.

Das Mandrel ist Ok denn ich habe schon bei Thomas ein Neues gekauft und mit dem war es das Gleiche.

Meine letzte Idee war ein Bohrloch das aus irgendeinem Grunde nicht 110% fluchtet und die Hülse dann auch wenn sie eingeklebt ist biegt. Ich spreche hier nicht mal von Millimeter sondern weniger.

Wenn jetzt auch andere das Thema gekannt hätten; wäre ich jetzt klüger...

Da mir dies regelmässig passiert muss es irgendwo in meiner Arbeitsweise ein Fehler einschleichen der sich unwissendlich wiederholt.
Ich arbeite nie mit gekauften Kanteln. Das heisst die Hölzer sind nicht im Winkel so das das Bohren schon einen Gewisser Aufwand ist. Daher auch meine Theorie von dem Bohren

Gruss Manfred

ThomasWagner
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Posted Freitag, Juni 13, 2014 @ 11:55:37  

Hallo Manfred,

ich denke das mit den Apfelsinenschalen (andere nehmen Kartoffelscheiben) kannst Du Dir sparen. Ist meiner Meinung nach nur ein Gematsche und bringt nicht wirklich viel mehr. Wenn der Kleber sich an der Innenseite festsetzen will, dann mit oder ohne verschliessen, denn ganz verschlossen ist die Stirnseite ja damit auch nicht (verschiebt sich leicht).

Wenn das Bohrloch nicht gerade ist, dann würde sich die Messinghülse erst gar nicht reinschieben lassen. Wenn Du dann mit CA-Kleber die Hülsen einklebst, dann würdest Du in keinem Fall die Hülse ganz reinschieben können da sich der Kleber sofort kompensiert und die Hülse festsetzt. Selbst bei einem geraden Bohrloch ist es schon heikel genug diese Hülsen mit CA-Kleber komplett reinzukriegen. Ich empfehle daher seit einiger Zeit nur noch PU-Kleber zu nehmen, da dieser ca. 2 - 3 Minuten erlaubt die Messinghülse auszurichten.

Gehe doch mal wie folgt vor:

Nach dem Bohren ohne Kleber die Hülse reinsetzen. Diese muss dann durchfallen durch die Bohrung. Die Bohrung soll generell rund 0,2 mm grösser sein als der Aussendurchmesser der Hülse. Z. B. bei den normalen Drehkugelschreibern mit 7 mm bohren, die Hülsen sind im Schnitt 6,8 mm. Fallen die Hülsen durch die Bohrung, dann ist die Bohrung auch gerade und gross genug. Ich setze natürlich voraus das das Holz soweit trocken ist das es sich durch die Wärme beim Bohren nicht später noch verformen kann??!!

Dann lass mal die lose Messinghülse noch in dem Pen-Blank (also noch immer nicht einkleben) und schiebe dann das Mandrel durch. Macht das keine Probleme, dann einkleben und über Nacht trocknen lassen. Stirnseiten planfräsen (oder so wie Du es halt normal machst) und dann nochmal das Mandrel probieren.

Irgendwo da muss ja dann das Problem herauszufinden sein.

Übrigens geht man grundsätzlich davon aus das die Pen-Blanks, also die Rohlinge, nur grob vorgerichtet sind. Jedoch spielt das keine Rolle wenn der Bohrer etwas verläuft, denn die Stirnseite wird ja dann nach der eingeklebten Messinghülse plangefräst und dadurch hat man immer genau einen rechten Winkel und eine saubere Stirnkante.

Da bin ich schon gespannt woran es dann lag. Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Danke und Gruss,
Thomas

bemsc
Spaenchen

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Posted Montag, Oktober 26, 2015 @ 00:51:02  

Hallo Leute

jetzt ist schon einige Zeit durchs Land gezogen und ich glaube des Rätsels Lösung gefunden zu haben.
In der Zwischenzeit habe ich eine zweite kleine Bank und die steht im Keller.
ich hatte euch ja gesagt das ich fast nur Blanks aus Eigenbau brauche.
Seid ich im Keller bin habe ich das Problem nicht mehr gehabt.
Also gehe ich davon aus das noch zuviel Feuchtigkeit im Blank war welcher mit dem CA-Kleber das Ganze verzogen hat.
oder
durch die Restfeuchte wird das Bohrloch nicht ganz sauber und der "Reststaub" quillt und zerdrückt die Hülse?

Gruss Manfred


Spaenchen

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Posted Montag, Oktober 26, 2015 @ 17:45:51  

Hallo Manfred
Feuchte Blanks gehen gar nicht.
Da verzieht sich das Holz beim trocknen.
Trockene Blanks bohren, 2 Wochen an einem warmen Ort
nachtrocknen lassen und erst dann die Hülse einsetzen. Erst
ohne Kleber, eventuell nachbohren und dann einkleben.
Schreiber brauchen Geduld.
Gruß Günther

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